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KommunalAkademie Bayern
Dienstag, 21. Mai 2013
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20. Fachtagung Radverkehrsplanung und -förderung

Mittwoch, 24. April 2013, Landratsamt Augsburg

Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung wirtschaftlicher und sozialer Aktivität. Aktuell ist die Frage hier vor allem, wie die Belastungen für Mensch und Umwelt verringert werden können. Fahrradfahren als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel (neben dem Laufen) stellt dabei eine umweltfreundliche Alternative für den Personen,- als auch den Gütertransport als innovatives Verkehrsmittel dar. Wie dieses Potential verkehrspolitisch umgesetzt werden kann, diskutierten die Teilnehmer der Fachtagung. Vielschichtig wurde von den Referenten über verschiedene Fahrrad- und Umweltbezogene Themen informiert. Von der Initiative "Green City" erfuhren die Teilnehmer mehr über lebenslange nachhaltige Mobilitätserziehung; Harald Güller, Mdl und parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion stellte den politischen Bezug her – um nur zwei Beispiele zu nennen.
Insgesamt wurde ein erneut ein Anstoß gegeben, das Fahrradfahren breiter im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern. Und wussten Sie, dass Augsburg die einzige Stadt mit der bisher einzigen voll ausgebauten Fahrradstation in Bayern ist?

Die Präsentation von Christoph Hahne von UrbanE über das elektronische Lastenfahrrad iBullit können Sie [hier] einsehen.
Die Präsentation von Hans-Dieter Wöppel von SchuhCo über Radzählstellen ist [hier] einzusehen.
Einen Bericht der Augsburger Allgemeinen Zeitung finden Sie [hier]

 

Ausstieg zum Einstieg - Wege aus extremistischen Milieus

Dienstag, 23. April 2013, Evangelische Stadtakademie München

Rechtsextreme und antidemokratische Positionen reichen heute bis weit in die Mitte unserer Gesellschaft. Sie zeigen sich in Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Auch der Ultranationalismus, Islamismus und Salafismus unter muslimischen Jugendlichen gehören dazu.
Wir sprachen mit Ahmad Mansour von der Arbeitsstelle Islamismus und Ultranationalismus der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur und Bernd Wagner von Exit Deutschland – Ausstiege aus dem Rechtsextremismus, darüber, welche Möglichkeiten und Modelle es gibt, diese Jugendlichen und Erwachsenen wieder für eine offene Gesellschaft zu gewinnen. Die Referenten berichteten, wie ihr eigener Lebensweg und die daraus entstandene Weltanschauung sie in ihrer sehr beeindruckenden Arbeit prägten. Intensiv besprochen wurde das Thema Identitätsfindung als Schlüsselaspekt extremistischen Denkens. Viele interessante Erfahrungen wurden  mit den Gästen geteilt und veranschaulichten, wie nicht Ausgrenzung sondern Inklusion als vielversprechendes Konzept gegen Extremismus dient.

 

4. Jüdische Filmtage München

16.-18. April 2013, Gasteig München

Bereits zum vierten Mal wurden dem Münchner Publikum cineastische Einblicke in aktuelles jüdisches Leben geboten, diesmal unter dem Fokus Israel. Vor dem Hintergrund des 65-jährigen Bestehens des Staates Israel zeigten die ausgewählten Filme die ganze Bandbreite israelischen Lebens. Sie betreffen dabei nicht nur den politischen Konflikt sondern sie zeichnen auch ein eindringliches Bild des vielfältigen kulturellen und ethnischen Lebens einer Einwanderungsgesellschaft, die Pluralismus als selbstverständliche Grundlage ihrer Gemeinschaft begreift.
Neben ausgezeichneten Spielfilmen und spannenden Dokumentationen durften wir uns über einige Interessante Vorträge und Expertengespräche freuen.

Zu dem Film „Zaytoun“ gab Prof. Dr. Stephan Stetter von der Universität der Bundeswehr München eine Einführung, die Sie [hier]  finden.

Einen Rückblick auf die Filmtage von Ruth Snopkowski,Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. ist  [hier] zu lesen.

Zwei Ankündigungen aus der Süddeutschen Zeitung können Sie hier einsehen: [SZ 16.04.]  [SZ 17.04]

 

Planspiel Kommunalpolitik - „Ohne Jugend ist kein Staat zu machen?“

16. April, Ratssaal der Stadt Lauf

Politikverdrossen und uninteressiert am politischen Geschehen? Um dieses Vorurteil zu widerlegen, hat sich die 10. Jahrgangsstufe des Christoph-Jacob-Treu-Gymnasiums Lauf im Rahmen des Planspiels Kommunalpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung intensiv mit der Arbeit des Stadtrates ihrer Stadt beschäftigt. Unter realen Bedingungen haben die Laufer SchülerInnen die Möglichkeit erhalten, die politischen Entscheidungsprozesse in ihrer Stadt kennen zu lernen.  Im Rahmen des Planspiels  haben sie sich mit den „echten“ StadträtInnen getroffen, an einer Stadtratssitzung teilgenommen und Probleme und Fragen der Stadt aus Sicht der Jugendlichen mit den PolitikerInnen diskutiert. In einer finalen öffentlichen Stadtratssitzung schlüpften die Jugendlichen unter der Leitung des Ersten Bürgermeisters Benedikt Bisping in die Rolle der StadträtInnen, bildeten Fraktionen, diskutierten und trafen unter Sachzwang Entscheidungen. Gegenstand der Debatte waren dabei von den Jugendlichen selbst gewählte Themen rund um ihre Heimatstadt Lauf.

EuropaPolitik erleben! Eine Politiksimulation zur Europäischen Union

15. bis 16. April 2013, in der Staatlichen Beruflichen Oberschule Ingolstadt

46 Schüler des BOS schlüpften im Rahmen von EuropaPolitik erleben! in die Rolle von realen Politi-kern um den  Entstehungsprozess der „Richtlinie 2006/66/EG über Batterien und Akkumulatoren sowie Altbatterien und Altakkumulatoren“ - der „Akku‐Richtlinie“ -  in der Europäischen Union zu simulieren. Die Positionen und Rollenprofile folgten dabei, auf die wesentlichen Ausprägungen hin beschränkt, der realen Verhandlung. Diese drehte sich um Vorsätze eines umwelt- und gesundheitsfreundlicheren Umgangs mit der  Herstellung und Entsorgung von Akkus. Ziel des Planspiels war es, den Teilnehmern die Komplexität politischer Entscheidungsfindung erläuternd zu verdeutlichen und dabei das System der Europäischen Union lebhaft und praxisbezogen näher zu bringen. Nachdem die Schüler noch in den Schulen inhaltlich auf die Thematik vorbereitet wurden, übernahmen die Teilnehmer dann die ihnen zugewiesenen Rollen als Vertreter der verschiedenen EU-Staaten. Der Spielablauf richtet sich nach dem Aufbau des Ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens. Auch ein ausgesprochener Dress-Code diente zur besseren Identifikation mit den jeweiligen Rollen und dem formalen Rahmen der Sitzungen. Wichtiges Element der Simulation war die Eigenständigkeit in der zeitlichen und strukturellen Gestaltung, unterstützt durch die Spielleiter Herrn Kellermann und Herrn Lohmann von der Akademie für Politische Bildung Tutzing.

Durchgeführt wurde das Planspiel von der Akademie für Politische Bildung Tutzing mit Unterstützung durch das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung in München und Südbayern.

Einen Bericht des Donaukuriers finden Sie [hier]

 

Volkes Stimme? Ein Praxistag voller Strategien gegen Rechtspopulismus

13. April 2013, Gewerkschaftshaus München

Als selbst ernannte „Stimme des Volkes“ tragen Rechtspopulisten nicht zu Transparenz und Klärung gesellschaftlicher und politischer Krisen bei, sondern schüren vielmehr vorhandene Ängste und Unsicherheiten in der Bevölkerung. Dabei bedienen sie sich zumeist rechtsextremer, rassistischer und nationalistischer Hetze. Wie man Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln nehmen kann, mit Argumenten, pfiffigen Ideen und konsequentem Handeln war an diesem Praxistag Inhalt von vier Workshops.

Einführend untermalten mehrere Kurzvorträge der Referenten die Brisanz des Themas, das in München im Kontext des NSU-Prozesses und der Aktivitäten, die sich gegen das Projekt ZIE-M (Zentrum für Islam in Europa, München) richten, hochaktuell ist.
Anschließend konnten die Teilnehmer in vier Workshops fundiert über verschiedene Themen diskutieren und einige hilfreiche Anregungen und Tipps der Referenten entgegennehmen sowie selbst Lösungsansätze entwickeln. Von praxisbezogenem Argumentationstraining gegen rechtspopulistische Parolen, über Gegenstrategien zu Kundgebungen; von Widerstand gegen die „Falle Web 2.0“ bis zu Maßnahmen, die im Vorfeld gegen Störungen von  Veranstaltungen getroffen werden können - Durch den Erfahrungsschatz von Teilnehmern und Referenten wurde das breite Themenfeld recht anwendungsbezogen angegangen. So konnten die Teilnehmer eine Fülle strategischen Handwerkszeugs gegen Rechtspopulismus vom Praxistag mitnehmen.

 

Fachforum: Altern in der Migration - Mit Vielfalt zu mehr Lebensqualität

Donnerstag, 21. März 2013, CVJM, München

In wenigen Jahren werden ältere Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte ein fester Bestandteil unserer Bevölkerung sein. Anlässlich der kommenden Herausforderungen für Gesundheits-, Pflege- und Alteneinrichtungen und die Aufgaben, die diese an Politik und Gesellschaft stellen, fand Ende März 2013 ein Fachforum des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung in München statt. Mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen wurde die Komplexität des Themas beleuchtet, Chancen und Herausforderungen analysiert und gemeinsam an Handlungsempfehlungen gearbeitet.

Nach einem Vortrag von Dr. Elif Cindik-Herbrüggen, Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie, sowie Landtagskandidatin der SPD in Bayern zum Thema Älterwerden in Deutschland konnten die TeilnehmerInnen des Fachforums an drei verschiedenen Tischen diskutieren. TischgastgeberInnen waren Süheyla Topdelen vom Alten und Servicezentrum Milbertshofen, Dr. Temel Nal, Rechtsanwalt und Hüseyin Bagceci, Attaché für Sozialfragen im Türkischen Konsulat und Dr. Elif Cindik-Herbrüggen

Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht können Sie [hier] einsehen.

Einen Bericht der Zeitung Türkiye vom 28. März 2013 finden Sie [hier].

Lesung des Autors Su Turhan: „Kommissar Pascha – Ein Fall für Zeki Demirbilek“

Dienstag, 12. März 2013, Galerie Kullukcu, München

Was Kommissar Pascha vor allem umtreibt, verrät bereits der erste Satz des Romans:
„Ziemlich genau vor einem Jahr fasste Kommissar Zeki Demirbilek einen Entschluss: Er wollte statt jeden Sonntag nur jeden zweiten Sonntag Schweinebraten essen.“
Um was es eigentlich geht, wird hier deutlich: nicht allein die Aufklärung einer Mordserie in München, die Familienprobleme eines Mittvierzigers oder eine neue berufliche Herausforderung stehen im Fokus – dies alles dient vor allem als Tatort für den eigentlichen Fall, der hier verhandelt wird: ein Spagat zwischen türkischer und deutscher - oder vielmehr bayrischer – Lebenskultur, der tagtäglich aufs Neue gemeistert werden muss.

Bei der Veranstaltung las Su Thuran einige Auszüge aus seinem Buch und diskutierte anschliessend mit Isabell Zacharias, MdL, integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

56. Münchner Mediengespräch: Wie mit Umfragen Politik gemacht wird

11. März 2013, BayernForum, München

Darüber, daß es immer wieder zu eklatanten Unterschieden zwischen den Umfrage- und den Wahlergebnissen kommt, sowie die Fragen:
Wem nützt es, wenn Ergebnisse nicht stimmen?
Brauchen wir vielleicht neue Umfragemethoden?
Oder gibt es ein Interesse (in der Politik) „falsche“ Informationen zum „richtigen“ Zeitpunkt veröffentlichen zu lassen?
dikutierten beim 56. München Mediengespräch
Prof. Dr. Thorsten Faas, Universität Mainz und
Richard Hilmer, Geschäftsführer infratest dimap
Moderation: Katrin Schömann, BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Den ausführlichen Veranstaltungsbericht finden Sie hier [pdf]
Einen Bericht der Mittelbayerischen Zeitung finden Sie hier.


Denk*Bar: "Karriere, Küche und Quote"

7. März 2013, Café Gap, München

Bei der dritten Denk*Bar des BayernForums sprachen Florian Pronold, Katrin Albsteiger, Vorsitzende der Jungen Union Bayern und Christian Nürnberger, Publizist und SPD-Bundestags-kandidat, über Familienpolitik, weibliche und männliche Rollenbilder und den nötigen gesellschaftlichen Bewußtseinswandel um familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.

In einer kontroversen Diskussion, an der sich auch das Publikum beteiligte, wurden die unterschiedlichen Standpunkte klar.


Den ausführlichen Veranstaltungsbericht finden Sie hier [pdf].


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